Was ist los? Was möchten Sie?

Sie denken gesundheitsorientiert und möchten das Laufen für sich entdecken. Die Lauftherapie ist eine wettkampfreie Zone. Sie starten im langsamen Modus und können darin auch bleiben. Einfach aus Spaß am Laufen. 

Das tägliche Leben findet oft auf der Überholspur statt. Sie merken, dass Sie auf die Bremse treten müssten, schaffen es aber nicht richtig. Das langsame Laufen kann hier eine Möglichkeit sein, der Schnelligkeit etwas entgegenzusetzen. Über die Bewegung wird Stress abgebaut und Sie werden zu neuem Wohlbefinden gelangen.

Sie sind eine Frau um die 50 Jahre und das Thema Wechseljahre wird präsent. Mit einigen Begleiterscheinungen können Frauen, die laufen, wesentlich besser umgehen, z.B. mit Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, in der Regel halten sie ihr Gewicht leichter, Schlafprobleme und die Bluthochdruckproblematik werden minimiert. Auch das Selbstwertbewusstsein kann eine neue Renaissance erfahren. Bauen Sie Laufen in Ihr Leben ein, ich unterstütze Sie dabei.

Da sind Sie nicht allein. Ungefähr 60% der Männer und 40% der Frauen in Deutschland tragen zu viel Gewicht mit sich herum. Möchten Sie dies ändern, kommen Sie um eine umfassende, langfristige Lebensstilveränderung nicht herum. Dazu benötigen Sie einen langen Atem und den dringenden Wunsch, etwas verändern zu wollen. Die wichtigsten Faktoren sind Bewegung und Ernährung, darüber hinaus spielen psychische Komponenten eine Rolle. Je nach körperlicher Verfassung und eventueller Komorbitäten, wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, Atemwegsprobleme, Depressionen, Arthrose usw., starten wir mit Walking, Nordic Walking oder dem langsamen, aeroben Laufen

Eine weitere Option bietet das M.O.B.I.L.I.S.-Programm. Hier werden adipöse Personen mit einem BMI von 30-40 über ein Jahr von einer SportlehrerIn, einer ErnährungsberaterIn, einer PsychologIn und einer ÄrztIn betreut. In dem Düsseldorfer Team bin ich für den Bewegungsteil verantwortlich. Bei Interesse informieren Sie sich bitte selbst bei der Zentrale in Freiburg.

Die Anforderungen an das heutige Leben sind sehr anspruchsvoll. Menschen sind gestresst und eine permanente Nervosität und Unruhe stehen im Fokus. Dazu kommen Lebensereignisse, die meistens nicht geplant sind. Das können beispielsweise Krankheit, Trennung, Tod eines geliebten Menschen oder der Arbeitsplatzverlust sein. Der Mensch gerät aus dem Gleichgewicht. Die Lauftherapie kann hier beruhigend wirken und Sie behutsam zu neuer Stärke führen.

Das Leben fällt Ihnen insgesamt schwer. Sie befinden sich in einer leichten bis mittelschweren depressiven Episode. Über die rhythmische, gleichförmige Bewegung des Laufens im Freien kann es gelingen, die negative Gedankenspirale zu durchbrechen. Es gibt verschiedene Hypothesen, warum das moderate Laufen positiv auf Depressionen wirkt. Eine geht beispielswiese davon aus, dass die körperliche Aktivität neuronale Aktivität bindet, die andernfalls für kognitive Prozesse eingesetzt würde (Transiente Hypofrontalitätshypothese). Burnout-Betroffene können ihre Phase auch über eine Lauftherapie überwinden und an Lebenskraft gewinnen.

Ein mangelndes Selbstwertgefühl beeinflusst das Leben von Menschen. Mit dem Laufen gewinnen Sie an Leistungsfähigkeit hinzu, die ihr Ich stärken kann. Frauen mit Missbrauchs- oder Gewalterfahrungen lernen in der Lauftherapie, dass sie in der Lage sind ausdauernd zu laufen. Dieses Wissen und diese Fähigkeit können helfen, das Selbstwertgefühl wieder aufzubauen. Aerobes Laufen wirkt außerdem angstreduzierend.

Nicht alle, aber doch einige körperliche Beeinträchtigungen und Beschwerden bessern sich durch moderates Laufen oder verschwinden. Die rhythmische Bewegung im moderaten Bereich wirkt sowohl präventiv als auch unterstützend, z.B.bei Vitalitätsschwäche, Müdigkeit, Herzkreislaufproblematik, Bluthochdruck oder Kurzatmigkeit. 

Weitere Bereiche, die positiv beeinflusst werden können, sind Darmträgheit, Rückenschmerzen und Schlafprobleme. Kopfschmerz- und Migränepatienten erfahren meist ebenfalls eine Erleichterung. Muskelverspannungen können abgebaut werden.

Personen mit schwerwiegender Herzproblematik wenden sich bitte an eine spezielle Herzgruppe.

Angehörige, die mit einem kranken oder gar pflegebedürftigen Menschen zusammenleben, sind permanent körperlichen Belastungen und psychischen Stresssituationen ausgesetzt, oft ohne für sich selbst einen Ausgleich zu finden. Das Laufen ist eine einfache, an jedem Ort zu realisierende Aktivität und sehr hilfreich, um Stress abzubauen und die körperliche Fitness zu steigern. Jederzeit können Sie sich die Laufschuhe schnüren, so dass Sie sehr flexibel agieren können. Ich zeige Ihnen den Weg zu ihrer Selbsthilfe.

Montags von 20-21 Uhr biete ich im achtwöchigen Kurssystem zusätzlich folgendes Training in den Praxisräumen an:

Faszientraining
Faszien umhüllen Muskulatur und Organe. In der Wissenschaft der letzten Jahre sind diese verstärkt in den Fokus gerückt. Manche Schmerzen werden auf Verklebungen dieser Strukturen zurückgeführt. Mit der Blackroll und spezifischen Übungen lassen sich diese positiv beeinflussen und Entspannungen herbeiführen.

Dehnen | Streching | Beweglichkeit
Dieser Bewegungskomplex wird besonders wichtig, je älter man wird. Die Gelenke werden durch die Muskulatur bewegt, deshalb ist das Zusammenspiel beider Bereiche entscheidend. Die Gelenke müssen Bewegungen zulassen und die Muskulatur muss die Dehnfähigkeit aufweisen, diese in einem großen Radius durchführen zu können. Mit gymnastischen Übungen wird die allgemeine Funktionsfähigkeit verbessert.

Krafttraining
Kraft ist die Grundvoraussetzung, um Bewegungen auszuführen. Ohne Kontraktionsfähigkeit der Muskulatur würde nichts funktionieren. Je mehr Kraft vorhanden ist, desto leichter werden Übungen. Der Mensch besitzt über 650 verschiedene Muskeln, die im täglichen Leben nicht genügend Reize erhalten. Das Krafttraining hier versucht, die größten und wesentlichen Muskelpartien zu beanspruchen.

Progressive Muskelrelaxation
Die PMR nach Edmund Jacobsen ist ein Entspannungsverfahren, welches aus der Psychotherapie stammt. Sie beruht auf der Grundannahme, dass sich mentale Prozesse und muskuläre Veränderungen wechselseitig beeinflussen. Über die kurzzeitige Anspannung einzelner Muskelgruppen und der anschließenden längeren Entspannung derselben, wird ein Entspannungsempfinden induziert, welches sich mental beruhigend auswirkt.

Angebote Einzeln oder gemeinsam

Es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen je nach Typ, Bedürfnis und Erfordernissen. Sie entscheiden sich, ob Sie lieber allein, als Paar, als Familie oder in der Gruppe laufen möchten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, können wir dies gerne in einem Gespräch klären. Jede Form hat ihre Spezifität und kann geeignet sein. Gruppenangebote beginnen zu vorgegebenen Terminen und dauern drei Monate. Alle anderen Optionen können frei starten. Die Vertragslänge beträgt mindestens drei Monate, darüber hinaus entscheiden Sie, wie lange Sie meine Dienste in Anspruch nehmen möchten. Sie können das bewegungsorientierte Angebot auch erst einmal kennenlernen. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit online begleitet zu werden. Zusatzsport rundet das Programm ab.